Chrysantheme

Ihr Name stammt aus dem Griechischen – chrysos für „Gold“ und anthemon für „Blüte“ – und schon der Klang erinnert an das Strahlen der Herbstsonne, die sie begleitet. Wenn andere Blumen längst verblüht sind, öffnet sie ihre filigranen Blütenblätter und schenkt dem späten Jahr noch einmal Farbe, Wärme und Leben.

Die Chrysantheme stammt ursprünglich aus Ostasien, insbesondere aus China und Japan, wo sie seit über 2000 Jahren kultiviert wird. In China galt sie als eine der „vier edlen Pflanzen“ neben Bambus, Pflaumenblüte und Orchidee – Sinnbild für Reinheit, Beständigkeit und den Mut, in schwierigen Zeiten zu bestehen. In Europa hat sie eine etwas andere Bedeutung angenommen: Sie ist hier oft Blume der Erinnerung und des Gedenkens.

In der TCM-Medizin wird Chrysanthemum-Tee bei Fieber, Kopfschmerzen, Erkältungen und zur Beruhigung der Augen verwendet.

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